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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Wohnungsbau und Elektrizität

Die Wohnungsknappheit nach dem Ersten Weltkrieg und die Arbeitslosigkeit in den 20er-Jahren führten vermehrt zum sozialen und genossenschaftlichen Wohnungsbau.
 

Damals wohnten in der Schweiz 20% aller fünf- bis siebenköpfigen Familien in Zweizimmerwohnungen. In Biel konnte man auf frühe Beispiele des Arbeiterwohnungsbaus wie die «Cité Marie» oder das Hofmattenquartier in Nidau, ein frühes Engagement des späteren Bieler Stadtpräsidenten Guido Müller, zurückgreifen.

Am Rennweg, in der Falbringen, an der Champagneallee und im Mösli hat der bedeutendste Architekt des Siedlungsbaus in Biel, Eduard Lanz, Wohnungen errichtet, die dem Ideal des Neuen Bauens entsprachen: «Grossgevierte Fensteröffnungen planmässig so verteilt, dass ausgedehnte Wandflächen eine gute Möblierung ermöglichen. Eine in ihrer Einfachheit verblüffend geschickte Raumverteilung, welche den letzten Zentimeter der Grund- und Aufrisse zu nutzen weiss und bestmögliche Ökonomie an Installationen erlaubt. Die Waschküche, zugleich Bad- und Waschraum, mit Ausgang in den Garten (wichtig für die Selbstversorgung in Krisenzeiten), ist zu ebener Erde neben der Küche gelegen, welche mit dem Wohn- und Essraum in Türverbindung steht.»

In der Vorkriegszeit propagiert die Schweiz die Elektrizität als einheimische Energiequelle (Wasserkraftwerke), um von Kohleimporten unabhängig zu werden. Nicht nur die Landi 1939 ist dafür Beleg, sondern auch die Kinoreklame-Dias des Elektrizitätswerks Biel, welche farbig und sehr professionell Herde, Warmwasserboiler, Kühlschränke, Staubsauger und Heizöfen anpriesen.


AutorIn: Ingrid Ehrensperger
 
 
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