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Archive Bieler Tagblatt / Journal du Jura

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Eduard Will - Gründer der BKW

Ein initiativer Nidauer war Eduard Will (1854-1927). Nachdem das Seeland nach der Ersten Juragewässerkorrektion entsumpft war, setzte er sich hartnäckig für die Nutzung der Wasserkräfte im Hagneck-Kanal ein. 1900 konnte das Hagnecker Kraftwerk in Betrieb genommen werden - drei Jahre danach wurde es mit dem Kanderwerk vereinigt.
 
Der Gründer der Bernischen Kraftwerke BKW, Eduard Will, wurde als ältestes von zehn Kindern 1854 in Bözingen geboren. Er wuchs im Ländti-Quartier auf und besuchte die Primarschule in Nidau, danach absolvierte er eine Lehre als Graveur beim Bieler Unternehmer Jakob Häuselmann. 1878 heiratete Will die Nidauerin Anna-Maria Brenzikofer, die in Nidau einen Spezereiladen führte. Eduard Will gab den Graveurberuf auf und eröffnete an der Hauptstrasse 29 ein Eisenwarengeschäft. 1893 verlegte er das Geschäft nach Biel, behielt aber seinen Wohnsitz in Nidau bei. Dort gehörte er von 1889 bis 1893 dem Gemeinderat an. 1886 wurde der freisinnige Politiker in den Grossen Rat und in den Nationalrat gewählt. Nebst dem Bau der Biel-Täuffelen-Ins-Bahn galt sein grösster Einsatz der Entwicklung von Elektrizitätswerken. Den Anfang machte die Gründung der Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Hagneck. Die Finanzen für das Kraftwerk sollten in erster Linie von den an der Konzession beteiligten Gemeinden bereitgestellt werden. Nach zahlreichen Schwierigkeiten konnte 1899 mit dem Bau begonnen werden – bald darauf brannte in Nidau erstmals elektrisches Licht. 1903 erwarb die Akteingesellschaft Hagneck die Kanderwerke und Eduard Will wurde Direktor der Vereinigten Hagneck- und Kanderwerke, 1919 erfolgt die Ernennung zum Generaldirektor der Bernischen Kraftwerke. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Tod: Eduard Will starb 1927, kurz nach einer Besichtigung der sich im Bau befindenden Kraftwerke Oberhasli.

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